BIO-Furtner´s CP-Mineralpulver Tonerde, Silikat, Hefebestandteile, Schachtelhalm. 0,2 - 2 %ig 7 - 14tägig während der Vegetationszeit Biologisches SPRITZ- UND STÄUBEMITTEL gegen Pilzkrankheitenaller Art im Obst- und Gemüsebau und Schadinsektenfraß. Zur Verbesserung der Widerstandskräfte, besonders gegen Krankheiten wie Gurkenwelke, Kraut- und Knollenfäule, Grauschimmel, sowie bei allen Faulniskrankheiten. Bei Gemüse, Obst, Wein, Beerenobst, Erdbeeren etc. im Freiland und Gewächshaus stäuben oder spritzen. Nordalgenextrakt 0,5 - 1%ig als Blattdünger und Haftmittel zumischen. Es kann auch Schwefel oder Kupfermittel nach Angaben der Hersteller beigemischt werden. SPRITZMITTEL: Zur Vorbeugung: 0,2 bis 0,5% ig (20 Grammbis 50 Gramm/10 l Wasser) während der Vegetationszeit 14tägig spritzen Bei Befall: 2% ig ( 20dag/10 l Wasser) 3x in 7tägigem Abstand STÄUBEMITTEL: Mittels Stäubegerät auf grüne, noch feuchte Pflanzenteile (Morgentau, oder nach Regen) während der Vegetationszeit 10-14tägig stäuben, nach starkem Regen wiederholen.
Anwendung:
ein bis zwei Winterspritzungen vor Knospenaufbruch 2%-3% mit Stamm- bzw. Astwäsche , bei Beerenobst des Strauchinneren. Zwei bis drei Anwendungen von Knospenaufbruch bis kurz vor Blüte. Möglichst keine Behandlung während der Vollblüte . Ab Blüte 7-12 tägig ,je nach Wetter, Triebwachstum oder Infektionsstärke.
Regel: Es sollte stets ein geschlossener Puderfilm auf Blättern und Früchten vorhanden sein.
Abschlussspritzung ca.10 Tage vor der Ernte, mit erhöhter Konzentration, um späteren Lagerschäden vorzubeugen (1,5 bis 2%)
Bei Pfirsich und Beerenobst unbedingt zwei Winterspritzungen vor Knospenaufbruch.
Bei Gemüse und Feldfrüchten ab Hervorkommen der grünen Triebe 7-14tägig.(0,5bis 1%)
In Gewächshäusern reicht es aus, nach den ersten Anwendungen nur noch die nachwachsenden Triebe und Blätter zu behandeln.
Flächenaufwand:
Je nach Laubwandhöhe und -stärke zwischen 5 L bis 15 L pro 100m².
Bei Bodenfrüchten und Getreide 2 L bis 5L pro 100m²,
Spritztechnik.
Es wird mit mittlerer Düsengröße 1,5-2 mm und mittlerem Druck blattfeucht, nicht abtropfende gespritzt. Auf Benetzung der Blattunterseiten achten, besonders bei Feldfrüchten, Gemüsen, Beerenobst und Wein.
Nicht bei voller Sonne anwenden. Bei bedecktem Himmel, in den Nachmittagsstunden und bei Windstille arbeiten.
Kein Haftmittel (z.B. Wasserglas) oder Spreitmittel ( z.B. Seife chemische Detergenzien ) zusetzen.
Bio-Nordalgenextrakt ist als zusätzlicher Blattdünger und Haftmittel geeignet.
Wartezeiten:
Keine. CP Mineralpulver kann bis zur Ernte eingesetzt werden. Bei Mitverwendung anderer Mittel –auch bei Netzschwefel oder Kupfermittel –sind deren Wartezeiten einzuhalten.
CP Mineralpulver ist ungiftig, der Belag kann mitverzehrt oder mitverarbeitet werden. Er ist nicht gärstörend.
Bio- Furtner CP –Mineralpulver ist bei InfoXgen geprüft und als Pflanzenhilfsstoff für den BIO-Landbau genehmigt registriert.
Dies ist der in Österreich gültige Betriebsmittelkatalog für den BIO-Landbau. (www.infoXgen.com)
Der Betriebsmittelkatalog wird in Zusammenarbeit mit allen in Österreich anerkannten Kontrollstellen und dem BIO-Verband BIO-Austria erstellt.
Voraussetzung für eine Listung ist die Konformität mit der geltenden BIO-Verordnung (EU Verordnung 2092/91 idgF) sowie zuzüglich die in Österreich relevanten Richtlinien. Weiters unterliegt man dem Gentechnikverbot Verordnung (WEG) Nr. 2092/91 idgF. wie der Prüfung des Bundesamtes für Ernährungssicherheit, Institut für Bodengesundheit und Pflanzenernährung.
Die oben genannten Werte des Düngers sind im Betriebsmittelkatalog ersichtlich.
Die Ausgangsmaterialien unterliegen ebenfalls einer Prüfung lt. EU Verordnung und müssen dementsprechend BIO sein. z.B. wird Kürbisschrot für den Dünger verwendet, dann muß der Anbau nachgewiesenermassen biologisch erfolgt sein und darf nicht gentechnisch verändert worden sein.
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